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Filmproduktion / Referenzprojekt

 
  Die Männer, der Krieg und die Liebe zum Swing
(It don't mean a thing, if it ain't got that swing)


Dokumentarfilm von Niels Bolbrinker, Kerstin Stutterheim, Claus Bolbrinker
und Bernd Lehfeld.
D 2002, Digital Betacam, 16.9, 90 Min.

Die Musik unserer Väter und Großväter feiert Wiederauferstehung.

Swing ist "hip", Swing ist Popmusik im besten Sinne des Wortes. Mit dem Swing popularisiert der Jazz sich aufs neue und wird wieder das, was er einst war: Tanzmusik, die ebenso in die Beine geht wie in Bauch und Kopf.

Ausgehend vom gegenwärtigen Swingrevival wirft der Film einen Blick zurück auf jene Zeitenwende, in der Swing und andere Stilformen des Jazz schon einmal Popkultur in Europa waren.

Jazz und Swing waren von den Nazis verboten, die Musiker und Fans verfolgt, denken wir. Doch dies ist nur die halbe Wahrheit.

Diese Musik war zwar geächtet, wurde aber dennoch gespielt und von vielen, meist jugendlichen Zuhörern genossen. Für die "Swingheinis", wie diese Jugendszene genannt wurde, war Jazz und der
mit ihm verbundene Lebensstil nicht nur eine Form ästhetischen Widerstandes gegen eine uniformierte Geselldschaft, sondern auch eine Art Überlebensmittel in düstersten Zeiten.

In unserem Film erzählen einige Jazz-Musiker und Jazz-Enthusiasten davon, wie sie mit dieser Musik zwischen den späten Dreißigern und den ersten Nachkriegsjahren lebten. Und sie erzählen davon, wie der Jazz nach der Befreiung 1945 auch in Deutschland eine internationale Musik wurde.

So gesehen ist der Film eine kleine Liebeserklärung an den Jazz und weil dies ein Film über Musik ist, bekommt man natürlich die Musik von Duke Ellington, Benny Goodman, Irving Berlin oder Louis Armstrong, Sidney Bechet und Dizzy Gillespie zu hören und kann hervorragenden Musikern zusehen, wie sie diese spielen.
 
 
Mit Robin Merrill und "The Savoy Dance Orchester", Heinz Both,
Helmut Brand, Alfred Erblich, Claude Luter u.a.

Kamera : Niels Bolbrinker
Ton : Paul Oberle
Schnitt : Kerstin Stutterheim
Digitale Postproduktion : Claudia Gleisner
Mischung : Manfred Herold
Produktionsleitung : Linda Matern, Ursula Richert, Viola von Liebieg
Redaktion : Dagmar Filoda
Produzenten : Klaus Armbruster, Michael Sombetzki
Produktion INTERARTES / Trigon Film

Hergestellt mit Mitteln der Filmförderung des NDR in Niedersachsen
und des Filmbüros Nordrhein-Westfalen.
 
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